Angelina Ister

Hallo, mein Name ist Angelina Ister. 

Was macht mich wirklich aus?

Ich liebe es, zu inspirieren und Menschen wachsen zu sehen. 

Ich habe 16 Jahre im Lebensmitteleinzelhandel gearbeitet, und hatte einen sehr guten und intensiven Kontakt zu unseren Kunden und Arbeitskollegen.
Es war für mich jeden Tag, wie wenn ich in einer großen Familie bin, ich habe fast jeden gekannt und mich dann natürlich oft gefreut, wenn ich die vielen lieben Kunden und Kollegen/-innen um mich hatte.

Mit den Jahren habe ich bemerkt, dass manche Menschen irgendwie immer schlecht drauf waren oder ihnen oft etwas Negatives passierte.
Ich habe mich gefragt, warum das so ist, so schlimm war das Leben ja wohl auch wieder nicht. (Zumindest nicht aus meiner Sicht) 
Dann bin ich neugierig geworden und habe erforscht woran das wohl liegen kann.

Ich habe herausgefunden, dass es oft das negative Denken war, das die Menschen davon abgehalten hat, das Positive zu sehen.
Und ich verstand auch, als ich helfen wollte, (weil ich das Problem erkannte) dass es gar nicht so leicht ist, da durchzudringen, wenn der Mensch es selbst für sich nicht erkennt, erkennen will, oder noch nicht so weit ist, es anzunehmen.

Manchmal ist es vielleicht auch bequemer, nichts zu verändern und weiterhin das arme Opfer zu sein um dadurch von anderen bemitleidet zu werden.
Ich konnte mir das zwar für mich überhaupt nicht vorstellen, warum das so ist, doch habe ich es mit der Zeit bei gewissen Themen auch bei mir beobachtet. Dass mein kleines Inneres Kind manchmal nach Beachtung schrie, wenn es um Dinge ging, die neu und eine Herausforderung für mich waren.

Auf einmal war auch ich in der Opferhaltung und konnte für meine Lage keine Verantwortung übernehmen. Ich war einfach in einem Muster gefangen, welches automatisiert auftrat, wenn gewisse Situationen in mein Leben traten oder Menschen gewisse Dinge zu mir sagten, die meine Muster angetriggert haben. Erstmal war mir das überhaupt nicht bewusst, da ich mich ja auch noch schlecht fühlte und dachte, mein Umfeld wäre daran schuld, weil es so und so reagiert hat.

Je mehr ich mich mit Gedankenmustern beschäftigt habe, desto mehr fiel mir auf, dass es wohl doch etwas mit mir zu tun hatte und mein Gegenüber mir nur etwas Unerlöstes in mir spiegelte.
Das war erstmal ein weiter Weg vom unbewussten Denken ins bewusste Denken, Fühlen und Handeln. Und noch immer bin ich auf diesem Weg, wobei ich jetzt viel schneller erkenne, wenn es ein Muster ist, was garnicht mir gehört und ich nur übernommen habe.

Ich habe dann auch so manche Sachen ausprobiert, zum Beispiel mit schwierigen Kunden, ob sich etwas verändert, wenn ich meine Einstellung zu ihnen verändere und ob sie wohl mit ihrer Art oder den Beschwerden teilweise Recht hatten. Und tatsächlich, aus allen Kunden mit denen ich anfangs Schwierigkeiten hatte, veränderte sich die Situation, sobald ich erkannte, was das Problem war oder ich meine Sichtweise veränderte.

Das war total spannend, oft lernte ich gerade von diesen Kunden am meisten und unsere zwischenmenschliche Beziehung wurde respektvoll und wertschätzend.

Mir ist dabei aufgefallen, dass einfach jeder Mensch nur verstanden werden möchte, mit dem wie er tickt, und dass wir alle geliebt und geschätzt werden wollen, so wie wir sind. Dafür strengen wir uns an. Und dabei vergessen wir uns sogar selbst.

Interview mit mir selbst:

Warum arbeite ich als Coach?
Ich liebe es, die Dinge zu verstehen, Menschen zu verstehen und ihnen zu helfen, ihre Kraft in sich selbst zu finden.
Nach ihren eigenen Vorstellungen zu leben und nicht, nach dem was sich vielleicht jemand von uns wünscht oder denkt, wie wir sein „müssten“, „sollten“  oder wie es doch bestimmt besser für uns wäre.

Woher kommt also unser Wissen?
Dieses Wissen tragen wir in uns, und nur wir selbst können es freilegen.
Wenn wir uns dafür entscheiden, also wenn Du entscheidest, Deinen Herzensweg zu gehen und auf Deine Innere Stimme zu hören. 

Wie bin ich zum Coachen gekommen?
Ich hatte mit der Zeit gemerkt, dass ich im Einzelhandel irgendwie nicht mehr richtig glücklich war. Und wusste nicht mal genau warum, denn ich bin recht schnell zufrieden zu stellen. Und doch hatte ich einen inneren Drang, den Menschen irgendwie mehr helfen zu wollen und zu können.
Ich habe auch gemerkt, dass die Menschen oft zu mir kamen, wenn sie Fragen hatten usw… und es mir eine riesige Freude macht, ihnen zu helfen eine Lösung für ihr Problem zu finden.
Von alleine wäre ich wohl nie weggegangen von dieser Gewohnten Struktur, doch es haben sich immer mehr Situationen ergeben, die mich zum Nachdenken brachten.

Der krasseste Einschnitt war:
Als ich schwanger wurde und ein ganzes Stück von meiner gewohnten Arbeit wegzog.
Auf einmal hatte ich Zeit, mir Gedanken um mich und mein Leben zu machen.
Ich merkte, dass da ein Baby in mir wächst und dass ich ab jetzt die Verantwortung dafür übernehmen darf.
Das war ein Riesenschritt für mich, denn ich war doch sonst immer angestellt und alles war vorgegeben, wie es sein sollte.
Jetzt durfte ich auf einmal für so ein kleines Lebewesen da sein und Entscheidungen treffen.
Es lernen zu verstehen und zu beobachten.
Zu sehen wie hilflos und doch kraftvoll so ein kleines Geschöpf ist. 🙂
In dieser Zeit kamen auch ganz viele Selbstzweifel bei mir hoch, wieder die gewohnten Muster:
Ob ich meine Aufgaben „gut genug“ erledige oder es „richtig“ mache.
Ich habe mich wieder mehr mit der Numerologie beschäftigt und darüber herausgefunden, warum ich so viele Selbstzweifel habe und was das mit dem Perfektionismus für mich zu bedeuten hat.
Das hat mir total viel geholfen.
Dann bin ich auf die erfolgreich-Wünschen-Coachausbildung von Michaela Merten und Pierre Franckh gestoßen und fühlte mich sofort angezogen, also habe ich gebucht.

Und dort habe ich gemerkt:
Ja genau, das ist meins, ich liebe es zu spielen, spielerisch mit Fragen zu einem Ergebnis zu kommen, Wunschcollagen zu basteln, meinen Gegenüber in Gruppenübungen glücklich zu sehen, indem ich für ihn da bin und mich ganz auf den anderen Menschen einlasse, mich total einfühle und ihn verstehe.  Dann hat dieser Mensch die Möglichkeit, seinen Schatz in seinem Inneren zu finden und in die Welt zu bringen. So, wie ich es durch andere ganz liebe Menschen auf meinem Weg lernen durfte.

Was sind meine Werte?

Ehrlichkeit:
Ich war schon immer ehrlich, manchmal aber zu „offen“ und „lesbar“ für das Außen.
Das hat mir nicht immer gut getan. Dadurch war ich auch sehr stark lenkbar.
Jetzt bin ich immer noch ehrlich, doch am ehrlichsten zu mir selbst.
Im Außen generell ist das zwar nochmal anders als in Beziehung, aber diese beiden Rollen kenne ich von mir sehr gut und kann mich dadurch selbst nochmal besser verstehen.
Ich kann mit Menschen sehr schnell, sehr tiefe Verbindungen aufbauen, als ob wir uns schon ewig kennen würden.
Vielleicht weil ich alle Menschen mit dem Herzen sehe, ohne die Fassade, die wir anderen manchmal zeigen um uns zu schützen? Ich weiß es nicht, Fakt ist, dass es einfach so ist 🙂

Lebensfreude:
Ich kann mich an ganz vielen Dingen erfreuen, kleinen wie großen, die Natur, die Tiere (Schmetterlinge, Delphine, Katzen, Hunde, Pferde, Eichhörnchen, Igel, Eidechsen, Robben, Pinguinen, usw….), die Menschen (die schönen Augen der Menschen) ich sehe in vielem das Schöne, die Schönheit, die von innen kommt, denn in Wahrheit sind wir alle wunderschön, auch, wenn wir das nicht immer so sehen und fühlen können.

Achtsamkeit:
Ich habe gelernt, immer mehr im Hier und Jetzt zu leben.
Früher war ich oft in Geschichten der Vergangenheit verstrickt, heute teilweise immer noch, doch die erkenne ich schnell als meine Muster und entscheide dann bewusst, wie ich damit umgehen möchte.
Im Hier und Jetzt gibt es fast nie ein Problem, da ist die Welt meistens ganz in Ordnung, weil es doch so schnell geht, die Situation, die da passiert, ist auch so schnell wieder vorbei und ich kann bewusst entscheiden, wie ich damit umgehe. Oder ganz im Hier und Jetzt, das genieße, was ich gerade tue und ganz da zu sein.

Liebe leben:
Das bedeutet in erster Linie, zu mir selbst liebevoll zu sein.
Selbstliebe immer wieder zu praktizieren und zu integrieren.
Denn wenn ich mit mir selbst nicht in der Liebe bin, kann ich auch keinen anderen richtig lieben.
Das Außen spiegelt mir ja mein Inneres.
Liebevoll zu meinem Umfeld zu sein und die Menschen mit den Augen eines Kindes zu sehen, ganz unbefangen, leicht, neugierig, ehrlich und aufgeschlossen, wissbegierig auf ihre Geschichte und ihre Essenz. Ihr „So Sein“.
Liebe auch in der Partnerschaft leben, indem wir schauen, was uns gemeinsam verbindet und gut tut, aber auch wo ich mich abgrenzen darf, um mich ganz leben zu können. Und auch Ehrlichkeit finde ich da super wichtig.

Empathie:
Ja, die Empathie ist für mich schon immer vorhanden. Früher habe ich magisch Menschen angezogen, die Probleme hatten, bis ich mein Helfersyndrom erkannte und bemerkte, dass ich dabei mich selbst vergessen hatte. Ab da habe ich gelernt, mich gut um mich zu kümmern und auch zu sehen, wie viel ich geben kann, und ab wann die Sache dem anderen gehört und ich es nicht für mich übernehmen muss. Ich liebe Menschen und es ist so wunderschön zu sehen, wenn sie ihre Kraft in sich selbst entdecken und immer mehr leben. 

Dankbarkeit:
Dankbarkeit bedeutet für mich, die Fülle in meinem Leben zu erkennen, anzuerkennen, anzunehmen und mich an ihr zu erfreuen.
Dankbar zu sein für die kleinen Dinge des Lebens, (das weiche Bett, das Dach überm Kopf, die Natur, die Tiere, die lieben Menschen) und die vielen Geschenke, die wir den ganzen Tag über bekommen, wenn wir gelernt haben unseren Fokus darauf zu richten. Manche Menschen sind schon immer von sich aus dankbar, andere können es lernen und es macht so eine Freude 🙂

Was ist meine Vision oder mein Lebenstraum?

1. Finanzielle Freiheit bedeutet für mich:
Wir müssen uns keine Sorgen mehr ums Geld machen, es ist einfach da, wenn wir es brauchen, unser Haus ist gemütlich und wir können liebe Menschen einladen und schöne Zeit verbringen. Wir können in Urlaub fahren und die Welt entdecken, neue Menschen kennenlernen, andere Menschen, Tiere oder die Natur mit unserem Geld unterstützen, helfen, dass die Welt ein schönerer Ort für alle wird, unserem Kind einfach kaufen können, was es sich vielleicht sehnlichst wünscht und nicht sagen zu müssen, wir haben kein Geld, wir müssen sparen… sondern: Viel Geld bedeutet viel Gutes tun zu können.
Aus dem Mangelbewusstsein aussteigen und die Fülle in allen Lebensbereichen hereinlassen.

2. Selbstliebe, liebevolle Partnerschaft und Familie
Immer stärker in meine Selbstliebe zu kommen. Liebevoll und eine Freundin für mich selbst zu sein. Meine Muster aufzulösen, die ich am stärksten in Beziehung erlebe, dadurch glücklich sein, leicht sein, wie die Kinder gemeinsam die Welt entdecken. Den Weg des Herzens gehen und meine Liebe in allem was ich tue zum Ausdruck zu bringen. Das sagt mir auch mein Lebensweg 6 der Numerologie 🙂

3. Berufung
Den Inneren Ruf wahrzunehmen und ihm immer mehr zu folgen.
Meine Intuition gibt mir zur rechten Zeit die richtigen Impulse.
Immer mehr auf eine höhere Führung zu vertrauen, mir etwas zu wünschen und zu wissen, dass alles Gute zu mir kommt.
Und meinen Beruf zu meiner Berufung zu machen, also mit dem was ich am besten kann, (mich in Menschen einfühlen, für sie da sein, sie ein Stück begleiten ihr Feuer im Inneren zu finden und in ihre Kraft zu kommen) Menschen helfen, sich zu ent-wickeln und ihre alten Muster oder Zwiebelschalen Stück für Stück abzuschälen, dass sie an das Licht in ihrem Inneren kommen und die Welt dadurch ein Stück heiler werden kann.

Also:

Komm in deine KRAFT und ent-wickle Dich.

Ich freue mich, wenn ich Dich ein Stück auf Deinem Weg begleiten darf.

Von Herz zu Herz.

Angelina Ister